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Die Mühle

Das Sägegatter wird heute wie damals nur mit Wasserkraft betrieben. Die Wasseranlage erstreckt sich auf eine Länge von fast 500 Metern. Etwa 300 Meter oberhalb der Mühle im Haselbachtal befindet sich ein Feuerlöschteich, auch "Neubertteich" genannt.
Dieser dient zusätzlich als Wasserspeicher, um bei einer eventuellen Wasserarmut im Haselbach den Sägebetieb aufrecht zu halten. Normalerweise erfolgt die Wassereinspeisung jedoch direkt aus dem Haselbach. 
Um die benötigte Wassermenge von 220 Litern pro Sekunde zu bekommen, werden oft beide Wasserquellen gleichzeitig genutzt.
Über einen Mühlgraben wird das Wasser, durch ein kleines Waldstück, bis zur Turbine geleitet. 

Das ursprünglich von einem Wasserrad betriebene Holzgatter wird nicht mehr verwendet, kann jedoch heute noch bestaunt werden.
Im Jahre 1912 wurde das Wasserrad durch eine Francisturbine ersetzt und ein Metallgatter eingebaut.
Die Turbine entwickelt eine Leistung von rund 20 PS. 

In dem Gatter können dann bis zu 55 cm starke Stämme je nach Bedarf verarbeitet werden. Früher musste mühsam jedes Brett vom Stamm einzeln geschnitten werden. Heute kann hingegen ein Baumstamm in beliebiger Breite gesägt werden.

Eindrücke aus vergangenen Zeiten bietet links die kleine Bilderserie. Einfach auf das Bild klicken...

 


Fotos von unserer Mühle